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Lambretta GP

Der Weg meine Lammy zu realisieren war durch einen Zischenfall mit einer ganz einfachen Lektion und der daraus entstandenen Arbeit mit sehr viel Lehrgeld verbunden.

Verwende niemals Teile aus Indien.

Als meine Imola Lambretta das erste mal das Tageslicht erblickt hat stand der Talertacho schon jenseits der € 5000.- Marke.
Also war es noch viel schöner nun endlich den ersten Ausritt über unsere Feldwege im schönen Norden anzutreten.
Ich also rauf auf die Doppelspur Huckelpiste und auf den Hahn. Als der Imola in den Resobreich kam, zeigte der Jolly was er kann
und riss an meinen Unterarmen wie der Teufel der auf eine Seele hofft.

Da der Motor noch nagelneu und die Tachonadel schon Richtung Anschlag ging beschloß ich das ganze durch eine beherzte Bremsung zu verzögern,
als mit einem riesen Knall der Roller hinten absackte und ich nur noch das schleiffen von Metall auf Stein wahrnahm.
Geistesgegenwertig presste ich meine Beine gegen die Seitenhauben und setzte die Füsse auf die Erde während ich mit aller Kraft versuchte
das Heck nicht seitlich ausbrechen zu lassen.

Nachdem ich zum stehen kam rannte ich ohne jeden Gedanken sofort los um meinen Transporter zu holen und brachte die Kleine nach Hause,
befor ich auch nur einen Gedanken an eine Fehlersuche verschwendet habe.

Dort angekommen viel mir dann das unglaubliche auf. Die Bremstrommel war komplett in zwei Teile gebrochen, einfach so. Durch das Aufsetzen
hatte sich das ganze Heck hinten so umgekrempelt wie der Rand von einem alten Hut.

Vor einigen Wochen hat das ganze dann doch ein gutes Ende gefunden da MaRcel genau das gleiche Modell nochmal gefunden hat, allerdings völlig vergammelt aber
mit dem zu ersehnten Heckteil was mir fehlte um meine Lambretta zu retten. Also raustrennen, einschweißen, anspachteln und ab zu Lakierer und siehe da.... Paßt.

Nun geht es nächste Woche erstmal zu Biene auf den Prüfstand und dann aber ganz bestimmt ohne jeglichen Indischen Teile....